Germaine (Marne)

Germaine ist eine französische Gemeinde mit 514 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Marne in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Sie gehört zum Arrondissement Épernay und zum Kanton Épernay-1 (bis 2015: Kanton Ay). Die Einwohner werden Germinois genannt.

Germaine liegt etwa neun Kilometer nordöstlich von Épernay. Umgeben wird Germaine von den Nachbargemeinden Villers-Allerand und Rilly-la-Montagne im Norden, Ville-en-Selve im Osten, Fontaine-sur-Ay im Südosten, Avenay-Val-d’Or im Süden, Mutigny im Südwesten, Saint-Imoges im Westen sowie Sermiers im Nordwesten.

Allemanche-Launay-et-Soyer | Allemant | Ambonnay | Anglure | Angluzelles-et-Courcelles | Avenay-Val-d’Or | Avize | Aÿ-Champagne | Bagneux | Bannay | Bannes | Barbonne-Fayel | Baudement&nbsp

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Scream Silence

Scream Silence ist eine deutsche Dark-Rock-Band aus Berlin, die 1998 gegründet wurde.

Das erste Album To Die For wurde vom Musikmagazin Orkus 1999 zum Album des Monats gekürt. Durch den Erfolg des ersten Albums konnten Scream Silence mit Bands wie Christian Death und Dreadful Shadows auf Tour gehen.

2001 folgte das Album The 2nd. Im Rahmen der folgenden Tour spielte die Band auch auf dem Wave-Gotik-Treffen. 2002 verließen Bassist Rene Schulze und Gitarrist Joerg Rennewald die Band und wurden durch Robert Klausch und Cornel Otto ersetzt.

Ohne große Promotion erschien 2003 Seven Tears, das bei bekannten Musikmagazinen ausgezeichnete Kritiken erhielt. Das Musikmagazin Zillo kürte es zum Album des Monats.

Bei dem Herbstnächte-Festival auf Burg Rabenstein spielten Scream Silence zusammen mit Adam Pearson, dem Gitarristen von The Sisters of Mercy. Im Frühjahr 2004 gründeten sie ihr eigenes Plattenlabel Plainsong Records.

Das Album Elegy erschien Ende Oktober 2004.

Mit dem Einstieg von René Gödde als zweitem Live-Gitarristen wurde die Musik deutlich gitarrenorientierter und seine Einflüsse traten auf Saviourine maßgeblich in den Vordergrund. Erstmals verbuchte die Band auch in Osteuropa steigende Album-Verkaufszahlen. Dies traf ebenso auf das im Folgejahr erschienene Aphelia zu, auf dem sich die Band düsterer und introvertierter präsentierte.

Ende November 2008 erschien Apathology und klingt entgegen seinem Titel durchaus lebhaft.

Anfang 2011 beschloss Drummer Heiko Wolf aus persönlichen Gründen, die Band zu verlassen. Die Band bedauerte seinen Ausstieg sehr, fand aber in Nestor de Valley einen neuen Mann an den Drums.

Nach Auftritten auf M’era Luna Festival

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, dem Blackfield Festival und Europatournee mit der norwegischen Band Zeromancer dauerte es knapp vier Jahre

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, bis Scream Silence sich 2012 mit ihrem achten nach sich selbst betitelten Album unter neuem Label Out of Line zurückmeldeten.

Scream Silence trat 2012 im Vorprogramm der Tour von Staubkind auf.

Im Juni 2015 erschien ihr neuntes Album Heartburnt, welches mittels einer Crowdfunding Kampagne finanziert und wieder unter eigenem Label (Plainsong Records) produziert wurde. Im Juli 2015 erreichte das Album Platz 1 der Deutschen Alternative Charts.

Werner Sonne

Werner Sonne (* 4. Mai 1947 in Morscheid-Riedenburg) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Sonne begann seine journalistische Ausbildung beim Kölner Stadt-Anzeiger, wo er sein Volontariat abschloss. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte Sonne bei der Nachrichtenagentur UPI in Bonn. 1968 wechselte er zur Hörfunksparte des Westdeutschen Rundfunks und wurde Reporter der „Aktuellen Abteilung“ und berichtete als Korrespondent aus den Studios in Bonn und Washington.

1981 kam er zur Fernsehsparte des WDR. Dort nahm er mehrere Aufgaben wahr. Unter anderem war er Sonderkorrespondent bei „ARD aktuell“ in Hamburg

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, stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen. Als Auslandskorrespondent und Studioleiter berichtete er aus Bonn, Washington und Warschau. Außerdem war Werner Sonne beim ARD/ZDF-Informationskanal Phoenix Moderator der Sendung „Schwerpunkt“.

1999 wurde er TV-Korrespondent beim ARD-Hauptstadtstudio Berlin.

Im Juli 2004 wurde Sonne Korrespondent beim ARD-Morgenmagazin. Am 8. Juni 2012 verabschiedete Sonne sich im ARD-Morgenmagazin in den Ruhestand. Nachfolgerin auf dieser Position wurde Christiane Meier.

Seit August 2009 ist Werner Sonne Kuratoriumsmitglied der Europäischen Jungakademiker-Gesellschaft.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit spielte Werner Sonne 1970 in Wolfgang Menges Das Millionenspiel, 1973 eine kleine Rolle in Wolfgang Menges und Wolfgang Petersens Film Smog, sowie 1997 in Petersens Air Force One.

Werner Sonne ist katholisch, verheiratet und hat einen Sohn. Er besuchte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Leverkusen. Am 19. März 2010 hielt er dort zum 50. Geburtstag der Schule die Festansprache.

Offensiver Spieler des Jahres (LHJMQ)

Als Offensiver Spieler des Jahres erhält man eine Eishockey-Trophäe in der Ligue de hockey junior majeur du Québec. Von 1990 bis 1994 wurde hierfür der Shell Cup und von 1995 bis 1997 der Ford Cup vergeben

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. Die aktuell vergebene Trophäe heißt Telus Cup. Der Defensive Spieler des Jahres erhält eine Trophäe vom selben Sponsor mit demselben Namen.

Mannschaftstrophäen:
Coupe du Président | Trophée Jean Rougeau | Trophée Luc Robitaille | Trophée Robert LeBel

Spieler- und Trainertrophäen:
Trophée Frank J. Selke | Trophée Jean Sawyer | Trophée John Horman | Trophée Marcel Robert | Trophée Maurice Filion | Trophée Michel Bergeron | Trophée Michael Bossy | Trophée Paul Dumont | Trophée Raymond Lagacé | Coupe RDS | Trophée Ron Lapointe | Telus Cup – Defensive | Telus Cup – Offensive | Trophée Émile Bouchard | Trophée Guy Carbonneau | Trophée Guy Lafleur | Trophée Jacques Plante | Trophée Jean Béliveau | Trophée Kevin Lowe | Trophée Michel Brière | Plaque joueur humanitaire

Nicht mehr vergebene Trophäen:
Plaque AutoPro&nbsp

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St.-Marien-Kirche (Pasewalk)

Die St. Marienkirche in Pasewalk ist eine Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert im Stile der norddeutschen Backsteingotik. Sie ist eine der bedeutendsten Backsteinkirchen Norddeutschlands.

Ein älterer Vorgängerbau bestand aus Feldsteinen, der als Marktkirche 1178 erstmals erwähnt wurde. Die dreischiffige Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand in den Jahren 1325 bis 1350 im Stile der norddeutschen Backsteingotik. Älteste Teile waren die Grundmauern des Turmes und Teile der Westwand aus der Zeit nach 1250. Von 1325 bis 1350 wurde das Langhaus mit seinen im Mittelschiff sieben rechteckigen Jochen errichtet; im Osten ein 5/8 Chorabschluss. In dieser Zeit stockte man den Turm um das dritte Geschoss auf und verzierte ihn mit einer reichen Blendengliederung. Anfang des 15. Jahrhunderts baute man im Norden des Bauwerks eine polygonale Kapelle an. Im Dreißigjährigen Krieg brannten die kaiserlichen Truppen am 7. August 1630 den Turm nieder. Er stürzte in das Kirchenschiff und zerstörte die Gewölbe im Langhaus sowie das Dach. Bis zu diesem Krieg waren die Gemeinde der Marienkirche sowie der Nikolaikirche selbstständig und hatten jeweils einen eigenen Pfarrer. Letzterer musste jedoch auch in St. Spiritus predigen. Friedrich Wilhelm I

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. ermöglichte im Jahr 1734 den Wiederaufbau, bei dem bis 1736 die Gewölbe erneuert wurden. Der Altar, eine Orgel sowie ein Beichtstuhl gelangt im Jahr 1795 von der durch einen Blitzschlag zerstörten Marienkirche in Stettin. Zwischen 1841 und 1863 erfolgte eine Restaurierung der Kirche und der Kapelle mit einer reicheren Gestaltung der Fassaden nach Plänen von Friedrich August Stüler. Dabei wird auch der Turm nach Plänen des Landbaumeisters Brockmann um ein weiteres Geschoss mit einer Galerie aufgestockt. Außerdem beseitigt man architektonische Fehler, die beim Aufbau 1734 entstanden waren. Der Kirchturm erhielt einen achteckigen Turmhelm, der bis in das 20. Jahrhundert das Stadtbild prägte. Außerdem baute man eine Orgel von Kaltschmidt auf, die seinerzeit zu den größten Orgeln Pommens zählte.

Den Zweiten Weltkrieg übersteht die Kirche im Gegensatz zu Pasewalk fast unbeschädigt. Lediglich einige Fenster sowie das Dach weisen Schäden auf. Das Dach konnte im Jahr 1947 mit einem Provisorium gedeckt werden, so dass zu Pfingsten 1948 der erste Gottesdienst nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand. 1958 erfolgten Sicherungsarbeiten am Turmhelm; vier Jahre später ersetzte man das Provisorium des Langhausdaches. Der Turmhelm sowie die Uhr werden im Jahr 1983 instand gesetzt. Allerdings zeigten sich bereits im Dezember 1983 erste Schäden am Turm, als die schmalen Mauerwerkspfosten im zweiten Geschoss auf der Turmrückseite zwischen den Fensternischen zusammenbrechen. Es kam zu Ausbauchungen an der Nord- und Westwand des Turmes. Am 3. Dezember 1984 stürzte die Nordwestecke des Turmes ein; ein Tag später ein weiterer Teil. Aus Sicherheitsgründen entschließt man sich dazu, den kompletten Turm am 8. Dezember zu sprengen. Dabei wurden die Westwand sowie auch die Kaltschmidtorgel zerstört. Noch während der Planungen ab 1985 den Kirchturm wiederaufzubauen, richtete ein Orkan 1986 weitere Schäden an der noch ungesicherten Kirche (Dach) an. 1987 und 1988 begann der Wiederaufbau des Turmes unter Verwendung eines 0,7 Meter dicken Betongleitkernes und der Westwand des Schiffes. Die Grundsteinlegung für den Turm fand dabei am 2 mcm taschen sale. August 1988 statt. Nachdem der Betonkern errichtet wurde, ruhten die Arbeiten. Nach der Wende gründete sich im April 1990 eine Bürgerinitiative, aus der ein Förderverein zum Wiederaufbau der Kirche entstand. Durch seine Initiative zog man in den Jahren 1990 und 1991 die Stahlbetondecken und Treppen in den Turm ein. Ein Jahr später erfolgte die Ummauerung aus sauber gefügten Backsteinen und es konnte eine neue Kirchturmspitze aufgesetzt werden, die nicht mehr der früheren Form entsprach. Das Stufenportal wurde in dieser Zeit ebenfalls neu aufgebaut. 1993 erhielt die Kirchengemeinde ein neues Geläut, das als das größte in Vorpommern gilt: Am 20. Mai 1993 feierte man die Glockenweihe der fünf neuen Glocken der Firma Rinker aus Sinn in Hessen. Die Bekrönung fand am 12. September 1994 statt. Sechs Tage später montierte man den neuen 26,5 Meter hohen und 120 Tonnen schweren Turmhelm.

Der Kirchvorplatz wurde nach einer Neugestaltung 1999 der Öffentlichkeit übergeben. 2003 erhielt die Kirche die Sauerorgel (1992) aus der inzwischen nicht mehr genutzten Nikolaikirche.

Die Seitenschiffe weisen eine Länge von sechs quadratischen Jochen und einem siebten Joch für zwei abgeschlossene Kapellen sowie einem unregelmäßigen Joch als Übergang zum polygonalen Abschluss des Mittelschiffs auf. Die achteckigen Pfeiler haben vorgelegte Runddienste mit Laubwerkkapitellen, die das Gewölbe tragen. Das ursprüngliche Gewölbe ist zerstört und wurde 1734 durch ein Kreuzrippengewölbe ersetzt. An den inneren Schiffswänden in jedem zweiten Joch zwei spitzbogige Blenden mit Rundstabeinfassungen und darüber ein schmaler Laufgang, der die Pfeilervorlagen durchbricht. Hohe, schlanke, dreigeteilte Fenster gliedern die Seitenfassaden und die dazwischen liegenden einfachen Strebepfeiler. Neben der Ost-Kapelle befindet sich ein kleiner achteckiger schlanker Treppenturm mit Wimpergen und gemauerten Helm. Ein Maßwerkfries bildet den Übergang zum Satteldach. Drei Portale befinden sich an den West-, Nord- und Südseiten. An der Nordseite schließt nach dem vierten Joch eine achteckige Kapelle mit einem schönen Sterngewölbe an. Unterhalb der Traufe ist ein breites Maßwerkfrieß erkennbar.

Der querrechteckige Westturm hat vier Geschosse. Das vierte Geschoss bestand seit der Mitte des 19.  Jahrhunderts aus einem oktogonalen neugotischen Türmchen mit einem einfachen spitzen Turmhelm. In den beiden unteren Geschosse befand sich ein mehrfach abgetrepptes spitzbogige Portal mit einfachem Blendschmuck.

Der Turmhelm trägt eine Kugel mit einem Durchmesser von einem Meter sowie ein Kreuz mit einer Höhe von 2,7 Meter. Die Bekrönung, d.h. Kugel und Kreuz gelangt damit auf eine Gesamthöhe von 5,2 Meter. Der Turm ist damit insgesamt 78,5 Meter hoch.

Der Hochaltar und die Kanzel aus Kunststein mit reichem Maßwerk am Korb und Schalldeckel entstanden im neugotischen Stil. In der Altarwand befindet sich eine Kopie der Kreuztragung Christi (Raffael) von Georg Friedrich Bolte. Auch die neue Glasmalerei in den Fenstern geht auf Schüler zurück. Die Kanzel besteht aus Kunststein, in dessen Korb die Reformatoren Martin Luther, Johannes Bugenhagen, Philipp Melanchthon sowie der Bischof Otto von Bamberg abgebildet sind. Der Chorscheitel ist mit einer Glasmalerei von Heinrich Oidtmann verziert und zeigt unter anderem das Abendmahl Jesu.

Das Geläut der Kirche besteht insgesamt aus sechs Glocken mit einem Gesamtgewicht von 8560 kg. Die größte Glocke ist die Festtagsglocke mit 3140 kg und dem Schlagton h‘. Sie wird von der Abendmahlsglocke gefolgt, die als einzige der sechs Glocken aus dem Jahr 1814 stammt. Bei einem Gewicht von 1885 kg weist sie den Schlagton cis‘ auf. Sie musste im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden. 1948 fand man sie im Hamburger Glockenlager wieder. Die Christusglocke wiegt 1377 kg und hat den Schlagton e‘, während die Gebetsglocke mit 952 deutlich kleiner ist und mit fis‘ klingt. Die Taufglocke wiegt 793 kg (Schlagton gis‘), gefolgt von der kleinsten Glocke, der Friedensglocke mit dem Schlagton h‘ und einem Gewicht von 467 kg.

Die Kirche wird heute von der evangelischen Gemeinde St. Marien genutzt und gehört zur Propstei Pasewalk im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Koordinaten:

Eisenbahnunfall von Nancy

Bei dem Eisenbahnunfall von Nancy starben am 6. November 2002 zwölf Menschen, als ein Schlafwagen in Brand geriet.

Der Nachtzug 261 der SNCF von Paris nach Wien war mit etwa 150 Reisenden besetzt. Er führte unter anderem einen mit einer Klimaanlage ausgestatteten Schlafwagen der DB AutoZug GmbH nach München. Der Wagen war mit 21 Reisenden besetzt. Er war 1964 gebaut, 1999 komplett überarbeitet und 2001 einer Revision unterzogen worden. Gleichwohl enthielt er Holzeinbauten, aber keine Brand- oder Rauchmelder. Später gefertigte Gutachten wiesen auf Sicherheitsmängel hin: So fehlte ein zweiter Feuerlöscher und die Hinweise auf die Nothämmer zum Einschlagen der Scheiben wurden als unzureichend bemängelt. Darüber hinaus waren die Außentüren des Wagens verriegelt, um Überfälle unmöglich zu machen. Dies ist nach den Regeln des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) möglich und war eine weit verbreitete Praxis. Weiter waren die Türen, die den Seitengang des Personenwagens, entlang der einzelnen Abteile, zum Einstiegsraum hin abschließen, mit einem Sicherheitsschloss versehen. Diese Maßnahme war aufgrund eines Beschlusses des früheren Nachtzugbetreibers TEN nach dem Mord an einem belgischen Schlafwagenschaffner eingeführt worden.

Der Wagen lief direkt hinter der Lokomotive der SNCF an der Spitze des Zuges

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. Ein vorgeschriebenes Adapterkabel auf der Lokomotive fehlte. Dadurch war eine Kommunikation zwischen den Wagen und dem Lokomotivführer nicht möglich. Der Adapter hätte die französischen und deutschen Kommunikationssysteme verbunden und es Zug- und Lokomotivführer ermöglicht, miteinander zu sprechen

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.

Der Schlafwagenschaffner stellte eine Reisetasche aus Kunststoff auf einer Herdplatte ab, weil in dem kleinen Service-Abteil nirgendwo anders Platz war, und hängte darüber Kleidungsstücke, ohne zu bemerken, dass die Herdplatte eingeschaltet war. Anschließend verließ er das Abteil und schlief auf seiner Liege im Gang des Schlafwagens ein. In dem Service-Abteil gerieten inzwischen die Tasche und die Kleidungsstücke in Brand. Durch die Klimaanlage breitete sich der Rauch im ganzen Wagen sehr schnell aus. Wegen des beengten Raums in dem Schlafwagen verursachten auch schon kleinere Mengen Rauch Vergiftungen.

Der Schaffner bemerkte gegen 2:15 Uhr kurz vor Nancy Brandgeruch, konnte aber nicht feststellen, woher dieser kam. Der Schaffner schätzte die Situation zunächst völlig falsch ein. Deshalb alarmierte er nicht sofort die Fahrgäste, sondern zunächst den Zugführer der SNCF. Die Reisenden wurden von dem Brand im Schlaf überrascht. Auch unterließ der Schaffner es, die verschlossenen Türen zu öffnen. Der Zugführer entschied, den Zug erst im Bahnhof Nancy anzuhalten, weil dort schnelle Rettungsmaßnahmen am ehesten zu erwarten waren. Da wegen des mangelhaften Kommunikationssystems Zug- und Lokomotivführer nicht miteinander sprechen konnten, löste er zum entsprechenden Zeitpunkt eine Notbremsung aus. Als der Schaffner zu seinem Wagen zurückkam, war die Qualmentwicklung bereits so stark, dass er ihn nicht mehr betreten konnte. Der Zug kam etwa 800 Meter außerhalb des Bahnhofs zum Stehen. Die Feuerwehr war deshalb bereits Minuten später zur Stelle, gleichwohl war bereits eine größere Anzahl von Menschen erstickt.

Zwölf Menschen erlitten tödliche Rauchvergiftungen, unter ihnen auch zwei Kinder im Alter von acht und zwölf Jahren. Unter den Toten waren neben Deutschen auch US-Amerikaner, ein russisches Ehepaar, ein Ungar und ein Grieche. Weitere neun Fahrgäste wurden darüber hinaus verletzt

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. Sie hatten sich durch eingeschlagene Fenster befreien können.

In Nancy fand am 22. November 2002 ein ökumenischer Trauergottesdienst in der evangelischen Kirche St. Jean statt, an der auch der französische Verkehrsminister, Gilles de Robien, der deutsche Verkehrsminister Manfred Stolpe, der Präsident der SNCF Louis Gallois und Hartmut Mehdorn als Vertreter der Deutschen Bahn teilnahmen.

Rund achteinhalb Jahre nach dem Unfall verurteilte ein Gericht in Nancy den Schaffner wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung in erster Instanz zu einem Jahr Haft auf Bewährung. Da es in Frankreich ein Firmenstrafrecht gibt, wurden die beiden beteiligten Bahngesellschaften ebenfalls angeklagt, die DB als Eigentümerin des Schlafwagens, die SNCF, weil sie dessen Nutzung zugelassen hatte – beide wurden aber zunächst freigesprochen. Die SNCF versuchte vergeblich zu erreichen, das Verfahren aufgrund formaler Mängel einstellen zu lassen. Das Berufungsgericht aber verurteilte die DB AutoZug GmbH zu einer Geldstrafe in Höhe von 160.000 Euro und erhöhte die Strafe für den Schaffner auf zwei Jahre zur Bewährung.

Alle Schlafwagen der gleichen Bauart wurden stillgelegt. In den folgenden Jahren erhielten alle Schlafwagen der Deutschen Bahn Brandmeldeanlagen, Schlafwagen ausländischer Bahnverwaltungen, die in Deutschland unterwegs sind, müssen solche Brandmeldeanlagen ebenfalls aufweisen oder eine besonders eingewiesene Brandwache muss mitreisen.

Koordinaten:

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) ist eine Wissenschaftsakademie mit medizinischem Schwerpunkt in der Schweiz.

Die SAMW wurde 1943 durch die fünf Medizinischen und die zwei Veterinärmedizinischen Fakultäten in der Schweiz sowie die Verbindung der Schweizer Ärzte FMH gegründet. Hauptaufgabe der unabhängigen Stiftung mit Sitz in Basel war damals – in einer Zeit der kriegsbedingten Isolation der Schweiz – die Forschungs- und Nachwuchsförderung.

Mit ihren beiden Hauptprogrammen «Medizin und Gesellschaft» und «Medizinische Wissenschaft und Praxis&nbsp

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;» setzt die SAMW folgende Schwerpunkte:

Alle diese Aktivitäten beziehen sich primär auf das schweizerische Umfeld, orientieren sich aber stark an den internationalen Entwicklungen. Der internationale Bezug wird gepflegt durch Mitgliedschaft in verschiedenen internationalen Organisationen und die Teilnahme von SAMW-Mitgliedern an internationalen Tagungen im Bereich der biomedizinischen Ethik und Zukunft der Medizin.

Die SAMW ist Mitglied der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Oberstes Organ der Akademie ist der Senat; ihm gehören, neben Ehren-, Einzel- und Korrespondierenden Mitgliedern, Vertreter der Medizinischen und Veterinär-Medizinischen Fakultäten, der Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH, der Medizinischen Fachgesellschaften sowie weiterer Organisationen an

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. Der Senat tritt zweimal jährlich zusammen. Die laufenden Geschäfte werden durch den Vorstand betreut. Der Vollzug und die administrativen Arbeiten obliegen dem Generalsekretariat, der Sitz befindet sich im Wildt’schen Haus in Basel.

Präsident ist seit dem 1

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. Juli 2011 Peter Meier-Abt, Basel. Generalsekretär ist Hermann Amstad.

Der Bund unterstützt die SAMW aufgrund des Forschungsgesetzes mit jährlichen Subventionen.

BZN (Band)

BZN, ein Akronym für Band Zonder Naam (deutsch: Band ohne Namen) mcm taschen sale, war eine der erfolgreichsten Popgruppen aus den Niederlanden. Sie wurde 1966 in Edam-Volendam von Jan Veerman (Gesang), Jan Tuijp (Bass), Gerrit Woestenburg, Evert Woestenburg und Cees Tol (Gitarre) gegründet.

Seit ihrer Gründung veröffentlichten BZN mehr als 60 Alben. 26 davon erreichten in den Niederlanden Platinstatus mcm taschen sale.

Nach mäßigen Anfangserfolgen mit Instrumental, später mit Hardrock gelang der große Durchbruch erst im Jahr 1976 mit dem niederländischen Nummer-eins-Hit Mon amour und dem Ende 1977 veröffentlichten Album Making a Name. Aus der Anfangsbesetzung waren nur noch Jan Tuijp und Cees Tol dabei, hinzugekommen waren Jan Keizer (zuerst Schlagzeuger, später Sänger), Thomas Tol und die Sängerin Annie Schilder. Die Besetzung änderte sich im Laufe der Jahre immer wieder, so verließ Annie Schilder die Gruppe 1983 und wurde durch Carola Smit ersetzt. 1988 kamen nach dem Abgang der Brüder Cees & Thomas Tol (selber erfolgreich mit dem 1990er Hit Eleni) Dick Plat und Dirk van der Horst hinzu. Aufgrund einer schweren Erkrankung verließ der inzwischen verstorbene Dirk van der Horst die Gruppe im Jahr 2004 und wurde durch John Mayer ersetzt. Im Juni 2007 fand die „Final Tour“ statt, das Abschiedskonzert war am 16. Juni in Rotterdam.

Unter der Regie von Producer Roy Beltman kreierten sie in dieser Zeit den bis heute erfolgreichen Palingsound

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Schlacht bei Ligny

In der Schlacht von Ligny trafen am 16. Juni 1815 – zwei Tage vor der Schlacht bei Waterloo – die französischen Truppen der Grande Armée unter Napoleon auf eine preußische Armee unter dem Kommando des Feldmarschalls Blücher. Ligny war Napoleons letzter Sieg. Er konnte die Truppen Blüchers unter Einsatz der Alten Garde zwar schlagen mcm taschen sale, aber nicht völlig vernichten. Dies sollte in Waterloo fatale Folgen für ihn haben.

Ermutigt von Meldungen über die wachsende Unzufriedenheit des französischen Volkes mit der Herrschaft Ludwigs XVIII. war Napoleon am 1. März 1815 von seinem Exil auf der Insel Elba nach Frankreich zurückgekehrt. Österreich, Russland, Großbritannien und Preußen hatten sich daraufhin auf dem Wiener Kongress zum militärischen Eingreifen entschieden. Am 25. März erneuerten sie ihre große Allianz von 1814 und verpflichteten sich, eine Armee von insgesamt 700.000 Mann aufzustellen.

Napoleon wusste, dass er einem solchen Heer nichts Gleichwertiges entgegenzustellen hatte, und entschied sich für einen Präventivschlag, solange die Armeen der Österreicher und Russen sich noch nicht mit den britischen und preußischen Truppen vereinigt hatten. Zu diesem Zweck baute er bis Mitte Juni ein neues, schlagkräftiges Heer auf und verließ am 12. Juni Paris, um das Kommando über die rund 128.000 Mann starke „Armée du Nord“ zu übernehmen, die er in der Gegend um Beaumont konzentrierte. Seine Zielobjekte waren die britische Streitmacht unter dem Befehl des Herzogs von Wellington, der 35.000 Briten, 41.000 Deutsche (Hannoveraner, Braunschweiger und Nassauer) sowie über 24.000 Niederländer und Belgier bei Brüssel zusammengefasst hatte, sowie die von Feldmarschall Blücher befehligte 117.000 Mann starke preußische Armee, die auf der Linie Charleroi–Namur–Lüttich stand.

Am 15. Juni hatte Napoleon die Sambre bei Charleroi überschritten und einen Keil zwischen Wellington und Blücher geschoben. Seine Armee war in drei Teile aufgeteilt: auf dem linken Flügel standen ein Korps und zwei Kavallerie-Divisionen unter dem Kommando Marschall Neys, auf dem rechten Flügel zwei Kavallerie-Korps unter Marschall Grouchy und im Zentrum drei Korps (darunter die Kaiserliche Garde) und Milhauds Kürassiere als Kavallerie-Reserve unter den Augen des Kaisers. Napoleons wichtigstes Ziel bestand darin, die beiden gegnerischen Armeen voneinander getrennt zu halten und einzeln zu schlagen. Zu diesem Zweck sollte Ney gegen die Briten auf Quatre-Bras vorrücken und dort Wellingtons Kräfte binden. Gleichzeitig sollten auf dem anderen Schauplatz die beiden Korps unter General Vandamme und General Gérard die Preußen frontal auf ihrer Verteidigungslinie zwischen Wagnelée, St. Amand und Ligny angreifen, während Grouchy, den linken preußischen Flügel umfassend, auf Sombreffe marschierte. Napoleon selbst wollte im Zentrum auf Fleurus vorstoßen und mit einem Schlag unter Einsatz der Alten Garde die endgültige Entscheidung gegen die Preußen herbeiführen. Der Plan einer Trennung der beiden gegnerischen Armeen entsprach damit vollkommen jener Idee, mit der Napoleon ganz zu Beginn seiner militärischen Karriere im Italienfeldzug seine ersten großen Siege errungen hatte, als er am 12. und 14. April 1796 zunächst die Österreicher zu seiner Rechten und am 13. April die Sarden zu seiner Linken getrennt voneinander geschlagen hatte.

Blüchers Truppen bestanden aus dem I. preußischen Korps unter General Ziethen, dem II. Korps unter General Pirch und dem III. Korps unter General Thielmann. Das I. Korps stand in vorderster Linie und hatte die Aufgabe, die Dörfer Ligny, Brye und St. Amand zu verteidigen, während das III. Korps bei Mont Potriaux und Tongrinnes den linken Flügel bildete und die Rückzugswege nach Gembloux und Namur deckte. Blücher und Gneisenau gingen davon aus, von Wellington unmittelbar bei Ligny unterstützt zu werden. Noch gegen 10 Uhr hatte der Herzog, der inzwischen an der Kreuzung von Quartre Bras eingetroffen war, eine Nachricht an die Preußen gesandt, in der er behauptete, seine Armeereserve sowie seine Reservekavallerie könnten bis Mittag bei Quatre Bras sein. (Tatsächlich erschien die Spitze der Armeereserve, General Thomas Pictons 5. Division, erst nach 15 Uhr an der Kreuzung, die Reservekavallerie sogar erst am frühen Abend.) Auch als er drei Stunden später selbst bei der Windmühle von Brye mit Blücher und Gneisenau konferierte, vermied er eine Korrektur seiner allzu optimistischen Annahmen, sondern erklärte lediglich, er komme zu Hilfe, falls er bei Quartre Bras nicht selbst angegriffen werde. Gneisenau nahm diese bedingte Zusicherung des Briten zum Anlass, den rechten Flügel der preußischen Armee mit dem I. Armeekorps (Ziethen) in einer vorgeschobenen und beinahe rechtwinklig zum linken Flügel abknickenden Linie entlang der Dörfer Ligny und St. Amand sowie St. Amand La Haye in Stellung gehen zu lassen. Dahinter stellte er das II. Armeekorps (Pirch) mit 33.000 Mann und 80 Geschützen vorwärts der Namur-Straße in Reserve auf. Die rechte Flanke dieser exponierten Position blieb in der Hoffnung auf Wellingtons Unterstützung aus Richtung Quatre Bras offen. Obwohl das IV. Armeekorps unter General von Bülow auf Grund eines zu höflich ausgefallenen Befehls des dienstjüngeren Gneisenaus sich nicht zeitig genug in Marsch gesetzt hatte und daher kaum vor Abend mit seinen Spitzen bei Ligny erscheinen konnte, war die Aufgabe für die Preußen nicht unlösbar. Sie hatten beinahe 83.000 Mann gegen nur 60.000 Franzosen massiert und standen auf ihrem rechten Flügel in gut verbarrikadierten Stellungen entlang der Ortschaften. Das gesamte II. Armeekorps stand als Reserve zur Verfügung und auch vom III. Armeekorps auf dem linken Flügel ließen sich notfalls Kräfte abzweigen.

Bei Ligny standen insgesamt rund 60.800 Franzosen (55.000 Napoleon und 5.800 Grouchy) rund 82.700 Preußen gegenüber:

Im Anmarsch

Zwischen Quatre-Bras und Ligny

Im Anmarsch

Das Schlachtfeld von Ligny lag auf der Wasserscheide zwischen den Flüssen Schelde und Maas. Westlich von Fleurus entsprang der Ligny-Bach, der sich in nordöstlicher Richtung durch das kleine Dorf Ligny hindurch bis nach Sombreffe schlängelte. Der Bach war zwar nur wenige Meter breit, an seinen Rändern jedoch stellenweise sumpfig, so dass den Brücken in Ligny und St. Amand eine strategische Bedeutung zukam. Die befestigten Punkte von Bedeutung waren Ligny, St. Amand und Wagnelée, das mit St. Amand durch die beiden Weiler St.-Amand-le-Hameau und St.-Amand-la-Haye verbunden war. Die Gebäude dieser drei Ortschaften – und insbesondere diejenigen Lignys – waren durch ihre feste Bauweise und die sie umgebenden Bäume bestens zur Verteidigung geeignet. Weite Teile des übrigen Schlachtfeldes bestanden aus Feldern, auf denen das Getreide mannshoch stand. Auf einem Hügel nordwestlich von Ligny stand die Windmühle von Brye (auch Mühle von Bussy genannt), die gut als Aussichtspunkt geeignet war und in deren Nähe General Blücher während der Schlacht sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Napoleons Hauptquartier lag bei Fleurus, wo er von der Windmühle von Naveau aus ebenfalls einen guten Überblick über das Schlachtfeld hatte.

Erst als er gegen 14:30 Uhr von Quatre-Bras aus Kanonendonner hörte und damit klar war, dass vom linken Flügel keine Gefahr drohte, konnte Napoleon seinen Angriff gegen die preußischen Linien beginnen. Zudem war Gérards IV. Korps, das von Südwesten in Richtung Ligny vorrückte und eine wichtige Rolle in den Angriffsplänen Napoleons spielte, erst verspätet in Fleurus eingetroffen. Beide Verzögerungen sollten sich später als verhängnisvoll erweisen.

Napoleon begann den Angriff mit einem Artilleriefeuer der bei Fleurus stehenden Garde. Kurz darauf griff Vandammes III. Korps den kleinen Weiler St.-Amand-la-Haye an. Die dort stehenden Preußen der Brigade Jagow konnten der angreifenden Division Lefol nicht standhalten und mussten zurückweichen. Doch nur kurze Zeit später erfolgte der Gegenangriff durch General Steinmetz, der das Dorf mit sechs Bataillonen der 1. Brigade zurückeroberte. Ein erneuter Angriff der Franzosen, bei dem Vandamme seine Truppen durch die Division Girard (Korps Reille) verstärkte, führte zu einem erbitterten Kampf, in dessen Verlauf die Preußen rund 2.500 Mann verloren und St.-Amand-la-Haye aufgeben mussten.

Damit drohte Blüchers rechte Flanke zusammenzubrechen, weshalb er Pirchs 2. Brigade in den Kampf um St.-Amand-la-Haye schickte. Obwohl General Girard hierbei schwer verwundet wurde (er starb am 25. Juni an den Folgen der Verwundung in Paris), konnten die Franzosen ihre Stellung behaupten. Daraufhin beorderte Blücher Teile des von General von Tippelskirch geführten II. Korps zu einem Umfassungsangriff auf die linke Flanke der Franzosen. Die in der Zwischenzeit von Vandamme vor Wagnelée platzierten Verstärkungen verhinderten diesen Plan jedoch, indem sie die auf dem Marsch befindliche Brigade Tippelskirchs aus dem Schutz der Getreidefelder heraus überraschten und in das Dorf zurücktrieben.

Nun verließ Blücher seinen Beobachtungsposten in der Windmühle von Brye und griff persönlich in den Kampf ein. Unter seiner Führung gelang der preußische Gegenangriff auf die in den vorangegangenen Kämpfen stark geschwächten Franzosen, so dass sich St.-Amand-la-Haye wieder in der Hand der Preußen befand. Damit wurden um 17 Uhr immer noch St. Amand, St.-Amand-la-Haye und Wagnelée von preußischen Truppen gehalten.

Gegen 15 Uhr eröffnete General Gérard mit dem IV. französischen Korps die Schlacht um Ligny. Unter schwerem preußischen Artilleriefeuer gelang der 12. Infanteriedivision unter Baron Pécheux der Einbruch bis zur Kirche des Dorfes. Bei ihrem Vorstoß gerieten die Franzosen jedoch unter heftigen Beschuss von allen Seiten. In kurzer Zeit fielen über 500 Mann, darunter 20 Offiziere, während sich der Rest wieder zurückziehen musste. Daraufhin schickte Napoleon ihm eine Anzahl von 12-Pfünder-Geschützen der Garde zur Unterstützung, die – zusammen mit der Artillerie des IV. Korps – zahlreiche Gebäude Lignys in Brand schossen. Bei dem folgenden erneuten Angriff der Infanterie entbrannte ein erbitterter Häuserkampf, in dessen Verlauf die Preußen, verstärkt durch die 3. Brigade unter General von Jagow, Ligny zurückerobern konnten.

Der preußische Leutnant Gerhard Andreas von Garrelts berichtete später als Augenzeuge von den Qualen, denen die unvermutet in den Mittelpunkt des Schlachtgeschehens geratene belgische Zivilbevölkerung in diesen Stunden ausgesetzt war:

„Ligny stand zur Hälfte in Brand, das alte Schloß loderte in hellen Flammen auf […] Bei dieser Gelegenheit fanden wir noch in einem Hause, worin alle Fenster zertrümmert waren, zwei alte Leute, Mann und Frau, ruhig aber gäntzlich gefühllos und betäubt am Heerde sitzen, ohne Regung, die Ellenbogen auf die Kniee und den Kopf auf die Hände gestützt; uns jammerte das Bild! Wahrscheinlich hatte die Armen das Gefecht überrascht und nun wußten sie nicht, wie sie sich der Gefahr entziehen sollten noch mochten; so sehr uns auch der Tod umstarrte, so fühlten wir doch herzliches Mitleid mit diesen beiden Alten, aber sie waren nicht zu bewegen, sich von da zu entfernen.“

Gegen 17 Uhr entschied Feldmarschall Blücher sich zu einem Einsatz des noch frischen II. Korps unter General von Pirch, das er in die Gegend südlich von Brye beorderte. Etwa zur selben Zeit sichtete General Vandamme auf der linken französischen Flanke eine Truppe von 20.000–30.000 Mann beim Vorrücken in Richtung Fleurus, die er fälschlicherweise für den Feind hielt. Napoléon, der gerade im Begriff stand, den entscheidenden Schlag auf das Zentrum vorzubereiten, wurde von dieser Nachricht völlig überrascht. Er hatte um 15:30 Uhr eine handschriftliche Notiz (in der englischsprachigen Literatur als pencil note bezeichnet) an Ney geschickt, wonach dieser das I. Korps unter Marschall Drouet d’Erlon zum Angriff im Rücken der rechten preußischen Flanke beordern sollte. Die von Vandamme gemeldeten Truppen schienen jedoch die linke französische Flanke zu bedrohen. Darüber hinaus konnte es sich – unter Berücksichtigung der Zeit, die der mit der Überbringung der handschriftlichen Notiz beauftragte Comte de la Bédoyère bis zu Ney brauchte – noch gar nicht um Drouet d’Erlons I. Korps handeln. Napoléon wusste allerdings nicht, dass de la Bédoyère das I. Korps zu einem Zeitpunkt erreicht hatte, als d’Erlon gerade in Richtung Quatre Bras vorausgeritten war, um sich dort einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Angesichts der Dringlichkeit, mit der der Kaiser die Verstärkung bei Ligny erwartete, hatte de la Bédoyère das I. Korps unter Überschreitung seiner Kompetenzen nach Osten abdrehen lassen, so dass es schon kurz nach 17 Uhr in Sichtweite Vandammes geriet. Ney, der sich über die Pläne Napoleons zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht voll im Klaren war, hatte inzwischen von dem Abdrehen des I. Korps erfahren und diesem einen entgegengesetzten Befehl hinterhergeschickt, in dem er Drouet d’Erlon zur sofortige Umkehr nach Quatre-Bras aufforderte. Als Drouet d’Erlon, der seine Truppen inzwischen wieder eingeholt hatte, Neys Order erhielt, ließ er sein Korps – nur wenige Kilometer von Ligny entfernt – erneut wenden und nach Quatre Bras zurückmarschieren, was schließlich zur Folge hatte, dass das I. Korps an diesem Tag nicht mehr in die Kämpfe eingriff.

Die auf französischer Seite hervorgerufene Verzögerung nutzte Blücher aus, indem er einen Angriff auf die linke Flanke der Franzosen befahl. Von seinem Beobachtungsposten in der Mühle von Brye konnte er sehen, wie seine Truppen über St. Amand hinaus nach Westen vorstießen. In diesem Moment erhielt Vandammes Korps jedoch unverhoffte Unterstützung durch Duhesmes Junge Garde. Diese stoppte den gegnerischen Vormarsch und warf die Preußen wieder in ihre ursprünglichen Stellungen zurück.

Gegen 19 Uhr stellte sich die Situation etwa wie folgt dar: Grouchys Kavallerie hatte Tongrenelle erobert und rückte auf Mont-Potriaux vor, im Zentrum bei Ligny fanden weiterhin heftige Kämpfe statt, während sich die angreifende Junge Garde auf der rechten preußischen Flanke erschöpft zu haben schien. Als Blücher in diesem Moment aus Quatre Bras die Nachricht erhielt, Wellington werde selbst schwer von Ney bedrängt und könne deshalb keinesfalls Unterstützung nach Ligny schicken, entschied er sich zu einem Gegenangriff auf die linke französische Flanke, um hier die Entscheidung herbeizuführen. Zunächst verstärkte er die angeschlagenen Truppen in Ligny, dann sammelte er die letzten zu seiner Verfügung stehenden Reserven und führte persönlich einen Angriff auf St. Amand. Auf diese Weise gelang den Preußen zunächst die Rückeroberung von St.-Amand-le-Hameau. Auf ihrem weiteren Vormarsch wurden sie jedoch von den Jägern der Kaiserlichen Garde westlich von St. Amand zurückgeschlagen und traten einen ungeordneten Rückzug nach St.-Amand-la-Haye an.

In dieser Situation entschied sich Napoleon für den finalen Gegenschlag und setzte die Alte Garde, die von Guyot geführte Reserve-Kavallerie der Jungen Garde sowie die schwere Kavalleriedivision Milhauds – rund 2.700 Mann Kürassiere – in Richtung des preußischen Zentrums bei Ligny in Bewegung. Nach einem vom Beschuss der preußischen Artillerie begleiteten etwa zwanzigminütigen Marsch leitete Napoleons eigene Gardeartillerie den Angriff auf die preußischen Stellungen ein. Gegen 19:45 Uhr begannen die beiden Divisionen der Alten Garde den Sturm auf Ligny, und die nach fünfstündigem Kampf erschöpften Preußen wichen zurück.

Als Reaktion auf den Ansturm der Garde befahl Blücher nun den Gegenangriff der Reserve-Kavallerie unter Generalleutnant von Röder, bei dem er erneut selbst mitritt. Dabei wurde sein Pferd von einer Kugel tödlich getroffen und der 72-jährige Blücher beim anschließenden Sturz unter ihm begraben. Von den über ihn hinwegreitenden französischen Kürassieren unentdeckt, wurde er zwar später von einem seiner Adjutanten, Major von Nostitz, gerettet, war aber genau zu jenem Zeitpunkt außer Gefecht, als die französische Kavallerie den preußischen Gegenangriff zurückschlug.

Bereits gegen 20 Uhr meldete Generalmajor von Krafft, das Dorf Ligny nicht mehr halten zu können. Nur eine halbe Stunde später brach die Alte Garde durch Ligny hindurch. Damit war die Schlacht für die Preußen verloren. Jetzt lastete die Verantwortung der Entscheidung auf Generalleutnant von Gneisenau, der an Stelle des vermissten Blücher den Befehl übernommen hatte. Gneisenau entschied sich zum Rückzug in nördlicher Richtung auf Tilly zu, was zwar die Verbindungslinien zum Rhein bedeutend verlängerte, jedoch die Möglichkeit offen hielt, Wellington im Falle eines französischen Angriffs zu Hilfe zu kommen.

Doch zunächst ging der Kampf weiter. Noch bis drei Uhr morgens hielt Generalmajor von Jagow den kleinen Ort Brye, während die übrigen preußischen Truppen in einem ungeordneten Rückzug nach Norden strömten. Der Einbruch der Dunkelheit verhinderte jedoch die konsequente Verfolgung durch die Franzosen. Darüber hinaus hatte Röders Gegenangriff einem Teil der im Zentrum kämpfenden preußischen Infanterie zur Flucht verholfen. Und die auf den Flanken stehenden Truppen unter Ziethen und Thielemann hatten sich bis zu dem Punkt halten können, als das Zentrum endgültig zusammenbrach. Obwohl etwa 8.000 preußische Soldaten das Durcheinander des Rückzuges zur Desertion nutzten, war die preußische Armee am 16. Juni ihrer Vernichtung entgangen und Napoleons Schlachtplan von Ligny damit gescheitert.

Napoleons versäumte Chance einer vollständigen Vernichtung der preußischen Armee hatte maßgeblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Belgienfeldzuges. Während Grouchy zusammen mit den Einheiten Vandammes und Gérards den Auftrag erhielt, Blücher weiter zu verfolgen, verband sich Napoleon mit den Einheiten von Ney und zog Richtung Norden zum Kampf gegen Wellington, den er am Abend des 17. Juni südlich von Waterloo stellte. Aufgrund des schlechten Wetters und der Erschöpfung seiner Soldaten verschob Napoleon den Angriff jedoch auf die Mittagszeit des nächsten Tages. Diese Verzögerung stellte sich später als verhängnisvoll heraus. Während in Waterloo bereits die Schlacht tobte, gelang es den Preußen nämlich, ihrem Verfolger Grouchy zu entkommen und Wellington im entscheidenden Moment zu Hilfe zu eilen. Damit war der britisch-preußische Sieg am 18. Juni 1815 auch eine indirekte Folge der Ereignisse, die sich zwei Tage zuvor bei Ligny abgespielt hatten.

Nur einen Tag nach seiner Rückkehr nach Paris dankte Napoleon am 22. Juni zugunsten seines Sohnes ab und starb sechs Jahre später in der Verbannung auf St. Helena. Am 8. Juli 1815 kehrte Ludwig XVIII. als König nach Paris zurück. Die Episode der Herrschaft der Hundert Tage war beendet.

In ihrer Analyse der Ereignisse vom 16. Juni hat die militärgeschichtliche Forschung verschiedene Theorien darüber entwickelt, warum Napoleons Plan einer vollständigen Vernichtung der preußischen Armee misslang. Am naheliegendsten ist es dabei, der zu langen Bindung der Kräfte Neys bei Quatre Bras die Schuld für das Scheitern zuzuweisen. In den Befehlen, die Ney am Morgen des 16. Juni von Napoleon erhielt, war lediglich von einer Einnahme Quatre Bras‘ die Rede. Um 14 Uhr schickte Napoleon dann den Befehl an Ney, dieser solle nach der Einnahme von Quatre Bras nach Ligny vorrücken, um dort in die rechte Flanke und den Rücken der Preußen zu fallen. Um 15:15 Uhr ließ Napoleon durch Marschall Soult eine erneute Depesche an Ney schicken, in der er seinen Befehl von 14 Uhr dahingehend präzisierte, dass Ney die britischen Truppen bei Quatre Bras nur mit einem absoluten Minimum an eigenen Truppen aufhalten und stattdessen den größeren Teil seiner Kräfte zur Unterstützung nach Ligny schicken solle. Die bereits erwähnte handschriftliche Notiz von 15:30 (pencil note), die Ney ganz ausdrücklich anwies, das von Südwesten anrückende I. Korps unter Drouet d’Erlon sofort zur Unterstützung nach Ligny zu beordern, kam jedoch nie bei Ney an. Dieses für den Schlachtverlauf nicht unerhebliche Dokument ist jedoch nicht überliefert worden und gab damit der militärgeschichtlichen Forschung Anlass für zahlreiche Spekulationen. Klar ist, dass das Ausbleiben des I. Korps in Ligny den Schlachtverlauf entscheidend beeinflusste. Hätten die frischen Truppen die Preußen gemäß Napoleons Anweisung im Rücken angegriffen, wäre das Schicksal der preußischen Armee besiegelt gewesen und der gesamte weitere Verlauf des Belgienfeldzuges hätte womöglich eine andere Wendung genommen. Die zahlreichen Kommentatoren der Schlacht sehen die Hauptschuld mal bei Ney, dem sie vorwerfen, Napoleons Pläne nicht voll und ganz begriffen zu haben, mal bei Drouet d’Erlon, der es auf seinem Weg nach Ligny versäumte, Kontakt zu den nicht weit von ihm entfernt stehenden Truppen General Vandammes aufzunehmen, oder aber bei de la Brédoyère, als er das I. Korps nach Osten schwenken ließ und damit seine Kompetenzen überschritt. Wieder andere Stimmen meinen, der späte Beginn der Schlacht habe deren Ergebnis schon vorherbestimmt. Welcher der von der militärgeschichtlichen Forschung angeführten Gründe auch immer für den Ausgang der Schlacht bei Ligny ausschlaggebend gewesen sein mag, unbestritten ist, dass das Misslingen des entscheidenden Schlags gegen Blüchers Preußen zwei Tage vor Waterloo schon den Keim für das endgültige Scheitern Napoleons in sich trug.

Neben einer Fülle von militärgeschichtlichen Abhandlungen, die in ihrer Schilderung und Bewertung der Schlachtereignisse – je nach Nationalität des Autors – zumeist deutlich dem einen oder dem anderen Lager zuzuordnen sind, wurde die Erinnerung an die Napoleonische Ära lange Zeit durch die zahlreichen bildlichen Darstellungen vorwiegend französischer, britischer und deutscher Künstler wachgehalten. Für Frankreich sind vor allem Louis Ernest Meissonier, Jean Baptiste Édouard Detaille, Felix Philippoteaux, Théodore Géricault und Emile Jean Horace Vernet zu nennen, deren Darstellungen einzelner Situationen aus den Feldzügen Napoleons bis heute unsere Vorstellung prägen. In der deutschen Historienmalerei des 19. Jahrhunderts rangierten die Befreiungskriege noch vor den Rückbezügen auf die germanische Zeit und das mittelalterliche Kaisertum an erster Stelle. Motiviert durch ein steigendes Interesse an der nationalen Vergangenheit und in dem Glauben an die Macht der Geschichte entstanden zahlreiche Gemälde, die das Bild vom Kampf der Deutschen in den Kriegen der napoleonischen Ära verklärten und dabei eine Popularität erlangten, die heute kaum noch vorstellbar ist. Die heute verfügbaren Darstellungen zur Schlacht von Ligny stammen also aus einer Zeit, in der sich Vereine die „Förderung des vaterländischen Geschichtsbildes“ zur Aufgabe machten und Prachtbände wie der „Bildersaal deutscher Geschichte“ zum Schmuck bürgerlicher Wohnzimmer gehörten. Während im 19. Jahrhundert wohl vorausgesetzt werden durfte, dass mit Bildunterschriften wie „Leutnant von Schmeling bei Ligny“ beim Betrachter konkrete Vorstellungen zu den Hintergründen der dargestellten Szene abgerufen werden konnten, bleibt dem heutigen Betrachter der Kontext der Darstellung zumeist verschlossen. Keines der Gemälde zur Schlacht von Ligny ist in der breiteren Öffentlichkeit überhaupt noch bekannt. Sowohl in den äußerst zahlreichen Napoleonbiografien als auch in den militärgeschichtlichen Werken zum Feldzug von 1815 finden sich überwiegend Abbildungen, die die zwei Tage später stattfindende Schlacht von Waterloo thematisieren

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Koordinaten:

Felix Loetscher

Felix Loetscher (* 14. Mai 1934 in Winterthur) ist ein Schweizer Architekt, der sich im Bereich des modernen katholischen Kirchenbaus in der Schweiz profilierte.

Felix Loetscher absolvierte zunächst eine Lehre als Bauzeichner. Danach studierte er am Technikum Winterthur Architektur, was er im Jahr 1958 mit dem Diplom abschloss. Auf eine Studienreise in Finnland folgte in den Jahren 1959 bis 1960 in Ostafrika ein Einsatz als Architekt in der Entwicklungszusammenarbeit. 1961 gründete er zusammen mit Robert Tanner das Architekturbüro Tanner und Loetscher mit Sitz in Winterthur. Zwischen 1961 und 1991 nahmen Felix Loetscher und Robert Tanner an 134 öffentlichen Architekturwettbewerben teil; sie erhielten dabei 95 Preise, davon 32 erste Preise mit anschliessender Realisierung ihrer Projekte. 1973 wurde Felix Loetscher in den BSA aufgenommen.

Schwerpunkte des architektonischen Schaffens von Felix Loetscher waren der Bau von Kirchen, Banken, Altersheimen, Schulen sowie Wohn- und Geschäftsbauten

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